Ich setze diesmal die Songempfehlung an den Anfang und lade dich herzlich ein, ihn zuerst anzuhören, danach die Botschaft zu lesen:
Vielleicht hast du dir die Mühe – und dir selbst das Geschenk – gemacht, die Aufgabe der letzten Wochenbotschaft zu erfüllen und mal aufgeschrieben, was du nicht mehr willst.
Wie hat sie denn (nach-)gewirkt?
Was hat sich in dir/bei dir verändert?
Hast du anders gehandelt danach?
Diese Woche empfehle ich dir von ganzem Herzen, einer Freundin oder einem Freund eine Woche lang zu schreiben, worauf du stolz bist. (Notfalls kannst du es auch in ein Tagebuch schreiben oder dir irgendwo im Handy notieren, aber am besten du teilst es mit jemanden).
Wann hast du für dich eingestanden?
Wann hast du endlich mal neu entschieden?
Was hast du gewagt, was hast du durchgezogen, was hast du neu angefangen oder was hast du an dir verändert?
Es kommt etwas auf dich zu.
Nicht nur eine kleine Freundlichkeit, ein zufälliges Lächeln, ein netter Moment, der schnell wieder verblasst.
Sondern etwas Großes – ein Angebot, eine Geste, die dich tief berührt und dein Leben grundlegend verändert, eine außergewöhnliche Gelegenheit.
Von jemandem, der dich wirklich gesehen hat. Der verstanden hat, was du trägst, was du gibst, wer du bist – und der entschieden hat: Diese Person verdient etwas Großes.
Und das Karma, das gute, aufgebaute, still angesammelte Karma deines Lebens, ist auf dem Weg nach Hause zu dir.
Es gibt eine Art stille Buchhaltung in dir. Nicht nur das Universum sieht, was du alles Gutes getan hast, sondern auch du hast selbst keinen dieser Momente vergessen. Und das ist gut so!
Momente, in denen du gegeben hast, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. In denen du für jemanden da warst, obwohl du selbst erschöpft warst und dir jemanden an deiner Seite gewünscht hättest. In denen du die großzügigere Entscheidung getroffen hast, obwohl ein Teil von dir gezögert hat. In denen du jemandem etwas Gutes gegönnt hast, obwohl du dir selbst dasselbe gewünscht hättest.
Du hast gezweifelt, ob das Gute wirklich zählt in dieser Welt. Ob Freundlichkeit zählt, ob Nächstenliebe zählt, ob Großzügigkeit, Unterstützung, Wertschätzung zählt, ob es Gerechtigkeit auf dieser Welt gibt… und trotzdem bist du bei dir geblieben.
Gut zu sein, wenn alles gut läuft, ist leicht.
Großzügig zu sein, wenn man selbst genug hat, ist leicht.
Verständnisvoll zu sein, wenn man gerade nicht verletzt wurde, ist leicht.
Chancen zu geben, wenn man selbst immer Unterstützung erhalten hat, ist leicht.
Aber:
Gut zu bleiben, obwohl man immer und immer wieder enttäuscht wurde...
Freundlich zu bleiben, obwohl man selbst wenig Freundlichkeit erfahren hat...
Offen zu bleiben, obwohl man verletzt wurde...
Anderen Chancen zu eröffnen, obwohl man selbst um jede kämpfen musste...
…das ist etwas ganz anderes.
Du hast es getan – du bist weit über dich selbst und über andere hinaus gewachsen und jetzt gibt dir das Leben alles zurück. Als hätte es all deine Karmapunkte, stillen Kämpfe, Zweifel und dein wahres Herz endlich erkannt.
Etwas Wundervolles findet in dein Leben.
Und bitte, mach das Wunder nicht kaputt, indem du fragst was es ist und durch wen es kommt – lass das Wunder einfach zu, bleib voller Begeisterung offen und staune.
Ich bin so gespannt, was ihr mir alle in den nächsten Tagen und Wochen berichten werdet!