✦ Monatsbotschaft ✦

Was hinten runterfällt, gehört nach vorne

Meine Botschaft für den Oktober – über die Liebe, über Entscheidungen, die sich von selbst erledigen, und über den Wind, der dir antwortet, wenn du ihm zuhörst.

6 Minuten Lesezeit

Herzlich willkommen zu meiner Monatsbotschaft für den Oktober. Die Wochenbotschaft gibt es natürlich weiterhin jede Woche hier auf meinem Blog, und einmal im Monat schaue ich zusätzlich mit dir auf den ganzen Monat, der vor dir liegt.

Als ich die Karten für den Oktober gelegt habe, war ich ehrlich gesagt ein bisschen erschrocken, denn wir haben einen richtigen Ist-Stand bekommen. Die Karten zeigen sehr deutlich, dass es Dinge gibt, die du gerade aus dem Fokus verlierst oder schon verloren hast.

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Worauf du gerade alles setzt

Du fokussierst dich im Moment total auf eine Sache, und wenn ich ganz ehrlich bin, dann ist das dein Beruf und deine Finanzen. Es sind Dinge, die nach außen gerichtet sind, und ganz viel Verantwortung. Es kann auch sein, dass du dich gerade sehr intensiv um deine Familie oder um ein Familienmitglied kümmern musst und du deshalb all deine Aufmerksamkeit dorthin lenkst. Es geht also um alles, was viel Verantwortung für dich mit sich bringt und was nach außen gerichtet ist – dorthin, wo du etwas zeigst, etwas zeigen kannst oder etwas zeigen willst.

Nur eines sage ich dir, denn die Karten sind hier wirklich sehr deutlich: Du vergisst gerade alles, was für dich selbst wichtig ist. Du lässt es hinten runterfallen, und das ist nicht gut für dich.

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Die Liebe, die du gerade wegschiebst

Da ist zum einen der Bereich Liebe und Partnerschaft. Du möchtest ihn gerade wegschieben, obwohl dort ein Thema drückt. Vielleicht ist es etwas, das du mit deinem Partner besprechen möchtest, oder ein Wunsch, den du für deine Partnerschaft hast. Vielleicht steht auch eine Entscheidung an, die du für dich treffen musst, womöglich zwischen zwei Menschen.

Es kann auch eine Beziehung sein, die zu Ende gegangen ist und die du eigentlich nie wirklich geheilt hast. Statt dich hinzusetzen und die Tränen einmal fließen zu lassen, tust du so, als wäre nichts, und gehst einfach weiter. Die Karten bitten dich hier ganz klar: Schau hin, und nimm dir für dich die Zeit, die dieses Thema braucht.

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Deine Hobbys, deine Interessen, deine eigene Welt

Deine Hobbys und deine Interessen lässt du gerade völlig außer Acht. Dieses Bild berührt mich besonders, weil ich genau so ein Bild selbst auf meinem Visionboard habe. Zu diesem Thema habe ich gemeinsam mit Anna ein Seminar gemacht, in dem wir ein Visionboard mit KI gestaltet haben.

Alles, was dir wirklich guttut, lässt du gerade fallen, statt dich um das zu kümmern, was du brauchst. Deshalb bitte ich dich, weil du diese Botschaft ganz am Anfang des Monats hörst: Mach nicht den Fehler, das alles hinten runterfallen zu lassen. Vielleicht ist gerade sehr viel in deinem Kopf, weil du viel planst und viel vorhast, aber gib dem, was dir guttut, ein bisschen Raum in deinem Leben und in deinem Monat.

Die nächste Karte zeigt genau dasselbe Thema, nämlich alles, was mit dir selbst zu tun hat, mit deiner eigenen, inneren Welt. Vielleicht geht es auch um einen Kinderwunsch. All das versuchst du gerade ein bisschen wegzuschieben – alles, was du bräuchtest, um dich wirklich wohlzufühlen. Das kann eine Auszeit sein, eine Massage, eine Haarkur, ein Fußbad, eine lange, ausgiebige Dusche oder ein schönes Bad in der Badewanne. Irgendwie erlaubst du dir die Zeit dafür gerade nicht, und das ist so schade.

Deshalb setze ich hier gleich am Anfang des Monats ein riesengroßes Ausrufezeichen: Bitte lass das nicht unter den Tisch fallen, denn es ist wichtig für dich und für dein seelisches Wohlbefinden.

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Raus aus dem Kopf, rein in den Körper

Du hast gerade so viel zu tun, dir schwirrt so viel im Kopf herum, und du läufst und läufst, aber ein Ankommen ist nirgendwo in Sicht. Man könnte fast schon sagen, du hast Sorgenfalten, weil du gerade nur noch in deinem Kopf unterwegs bist.

Was du jetzt tun solltest, sind Dinge wie Tanzen und dich Bewegen. Genau deshalb sind deine Hobbys so wichtig: Sie erden dich wieder und holen dich aus dem Kopf heraus. Und dann fallen dir auch die Entscheidungen, die du in diesem Monat treffen musst, nicht mehr so schwer, weil du wieder mit dir verbunden und geerdet bist und nicht mehr nur in deinem Kopf herumgeisterst.

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Meide im Oktober das Rampenlicht

Im Oktober geht es nicht darum, große Reden zu schwingen und dich zu präsentieren. Solltest du solche Pläne für den Oktober haben, dann ist es nicht schlimm, etwas abzusagen oder zu verschieben. Jeder, der mich kennt, weiß, dass auch ich manchmal Termine oder Seminare verschieben muss. Und gerade wenn du energetisch arbeitest, bitte ich dich darum ganz besonders: Wenn es sich nicht richtig und stimmig anfühlt, tust du auch den Menschen nichts Gutes, wenn du dich trotzdem vor sie stellst und ihnen etwas erzählst, während du selbst nicht in deiner Kraft und nicht in deiner Energie bist.

Nimm dir lieber eine Auszeit, denn dann kommen deine Erkenntnisse zu dir. Es kann nämlich auch sein, dass du dich im Oktober sehr schwach fühlst und die Energien von anderen nicht so gut abblocken kannst. Wenn du nicht in deiner Mitte bist, kann dich die Energie anderer Menschen, vor allem wenn sie gerade selbst keine gute Energie haben, zusätzlich stark aussaugen. Dabei brauchst du deine eigene Energie gerade für deine eigenen Sachen und Themen.

Das heißt nicht, dass du gar nichts machen und nur ausruhen sollst. Es heißt einfach, dass der Oktober nicht der Monat für den großen Durchbruch ist, falls du so etwas geplant hattest.

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Wende dich nach innen und schreib

Stattdessen ist es im Oktober für dich wichtig, dich zurückzuziehen und zu schreiben. Schreib alles auf, was dir durch den Kopf geht, und vielleicht schreibst du ja auch gerade an einem Buch. Wenn ich mir selbst so zuhöre, muss ich vielleicht sogar meine eigene Planung noch einmal überdenken.

Nutze diese Zeit, um dich nach innen zu wenden, damit deine Erkenntnisse zu dir kommen können, und verbinde dich mit deinem Spirit. Ich selbst würde mich jetzt zum Beispiel wieder stärker mit meiner Zwischenwelt verbinden. Mach deine energetischen Übungen, deine spirituelle Praxis und all die Dinge, die dir wirklich guttun. Vielleicht entdeckst du auch noch Fähigkeiten, auf die du Lust hast, und probierst in diesem Bereich einmal etwas Neues aus. Dort kommen Erkenntnisse, dort kommt Hilfe, dort kommen Klarheit, Inspiration und neue Ideen.

Es kann auch sein, dass du dir sonst etwas verbauen würdest, wenn du jetzt schon zu früh nach vorne preschst. Also warte lieber noch ein bisschen ab, schau erst einmal, was kommt, und dann zeig dich der Welt wieder.

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Was wirklich Priorität hat

Wie gesagt geht es auch ganz stark um Dinge, die du zu erledigen hast. Du musst für jemanden oder für eine Sache Verantwortung übernehmen, das kann dich wirklich auslaugen, und genau darauf liegt gerade dein Fokus. Deshalb mach dir eine neue Prioritätenliste. Diesen Impuls hatte ich übrigens schon vorher unter der Dusche, und in der Dusche kommen ja bekanntlich die besten Ideen, Erkenntnisse und Inspirationen.

Deine Übung für den Oktober

Beobachte dich selbst an einem Tag, an dem du nichts musst und alles so machen kannst, wie du Lust hast. Schreib im Laufe des Tages alles auf, was du tust. Setz dich am nächsten Tag hin und schau dir deine Liste in Ruhe an. Anhand dieser Liste kannst du herausfinden, was in deinem Leben gerade wirklich Priorität hat – nicht das, was du dir einredest, sondern das, was tatsächlich Priorität hat. Schau dir genau das an und reflektiere es.

Ich bin da auch mal ganz ehrlich zu dir: Ich bin keine Heilige, bei der morgens erst einmal die Meditation kommt und alles perfekt abläuft. Ich bin eher flapsig unterwegs. Aber wenn ich mich einen Tag lang beobachte, merke ich wieder, was mir gerade wirklich wichtig ist. In der ganzen letzten Zeit stand erst einmal mein Business im Fokus, bevor ich irgendwo kam, und der Oktober bittet mich jetzt, das umzudrehen. Das ist auch für mich eine wunderschöne Botschaft.

Dreh es bitte einmal um: Du stehst an erster Stelle, und erst dann kommt die Arbeit.

Das heißt zum Beispiel: Du machst dir einen Kaffee und ziehst deine Kärtchen, denn das machst du ja für dich. Dann gehst du gleich unter die Dusche oder machst zuerst deinen Sport und gehst danach unter die Dusche, und dann frühstückst du etwas Schönes. Erst danach setzt du dich hin und machst etwas für die Arbeit. So verschieben sich deine Prioritäten ganz leicht – und als ehrliches Beispiel: So bin ich.

Dadurch kann auch deine Magie wieder richtig schön wirken. Wenn du dich selbst beobachtest, geht es um deine Magie, um dein Sein, um dein Leben und um deine Entscheidungen. Und das alles kannst du nur dann richtig ordnen, sortieren, in den Fluss bringen und in die richtige Richtung lenken, wenn du bei dir bist, wenn du wieder zu dir schaust und dich reflektierst, statt nach außen zu gehen. Wenn du in dich gehst, schaust du wieder, was eigentlich wirklich los ist und was dir dein geistiges Team sagen möchte, das du die ganze Zeit mit deinem Tun übertönst. So kannst du deine Magie wieder wirken lassen, Ordnung und Fluss in dein Leben bringen und vielleicht auch Dinge umstellen.

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Sieben Sorgen, die von selbst gehen

Ich glaube, ich habe durch mein einfaches Weiterweben und Fließenlassen den Nagel auf den Kopf getroffen. Beobachte dich selbst und schau, was du gerade wirklich brauchst. Nimm die Dinge, die du gerade hinten runterfallen lässt, und setz sie wieder nach vorne. Kümmere dich um dich und um deine eigene Welt, also um das, was du für dich brauchst. Widme dich wieder mehr deinen Hobbys und kümmere dich um das Thema Liebe und Partnerschaft, denn da steht bei dir wirklich etwas an.

Und dann kommt unsere Abschlusskarte, die Sieben der Schwerter. Sie steht für die vielen Sorgen und die vielen Gedanken, die du dir machst, weil du glaubst, alles entscheiden zu müssen. Die Karte liegt auf dem Kopf, und das bedeutet, dass sich bei dir Dinge von allein erledigen.

Es fallen quasi sieben Entscheidungen ganz von allein weg – oder sieben Themen, oder ein Großteil der Dinge, über die du dir Sorgen machst. Das Universum hilft dir, loszulassen, und du musst nicht mehr kämpfen.

Einiges geht ganz von allein aus deinem Leben, und am Ende bleiben nur noch ein paar wenige Dinge, die du wirklich in Angriff nehmen musst, bei denen du Prioritäten setzen und dich klar entscheiden kannst. Dann weißt du auch, was gerade das Wesentliche in deinem Leben ist.

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Der Wind antwortet dir

Im Außen ist im Oktober unglaublich viel los, und es ist auch sehr unruhig. Ich weiß nicht, wie der Herbst wirklich wird, aber meistens gibt es diesen starken Wind, der uns innerlich zusätzlich nervös und unruhig macht. Mit den Schwertern haben wir das Element Luft in dieser Legung, und hier geht es auch darum, dass du anfängst, dieses luftige Element für dich zu nutzen und es zu lenken. Ich liebe das Element Luft wirklich, und alle, die bei meiner Seminarreihe Freie Magie dabei sind, kennen die folgende Übung schon von mir.

Wettermagie: Stell dich in den Wind

Geh nach draußen und stell dich in den Wind. Finde in dir diesen ganz feinen Punkt, an dem du nichts willst, sondern dich einfach nur mit dem Wind verbindest und ihn fühlst. Es ist ein ganz sanfter, leiser Moment, in dem du plötzlich merkst, dass der Wind anfängt, auf dich zu reagieren. Wenn du willst, dass er stärker wird, spürst du vielleicht Gänsehaut in deinem Körper, und er wird stärker. Wenn du ihn herunterregulierst, wird der Wind ruhiger. Probier es ruhig mehrmals aus, denn es klappt vielleicht nicht auf Anhieb.

Es klingt vielleicht witzig, bis man es selbst einmal ausprobiert hat. Und jeder, der so etwas schon einmal erlebt hat, kann mir gern in die Kommentare schreiben, wie es bei ihm funktioniert oder ob er das kennt. Diese Übung tut sehr, sehr gut, und sie bringt uns irgendwann dazu, zu spüren: Ich bin mächtig, ich kann das alles schaffen, ich kann mitwirken und beeinflussen, und damit habe ich auch wieder Macht in meinem Leben. Manchmal hilft uns genau dieser feine, kleine Gedanke weiter.

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Ich wünsche dir einen wunderschönen Oktober. Ich glaube, wir alle dürfen uns an die eigene Nase fassen und ein bisschen etwas tun. Wir dürfen gut auf uns achten, auf unsere Kraft und auf die Entscheidungen, die wir treffen, und vor allem auf uns selbst, damit wir das, was uns wirklich bewegt und wichtig ist, nicht hinten runterfallen lassen. Und vielleicht machen wir dafür bei den Dingen, die gerade nicht wirklich zwingend sind, den einen oder anderen Abstrich.

Die Monatsbotschaft als Video

Liebe, Entscheidungen & deine eigene Energie

Ich freue mich auf die nächste Monatsbotschaft mit dir oder darauf, dass wir uns auf einem meiner anderen Wege wiedersehen – auf einem meiner Kanäle, bei einem meiner Angebote oder bei einem Event. Bis zum nächsten Mal.

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Von Herzen

Chrissie