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WELCOME BACK - WIE ICH MEINE ENERGIE ZURÜCKBEKOMMEN HABE

  • 7. Feb.
  • 5 Min. Lesezeit

A MAGICAL LIFE - PART I (DEUTSCHE VERSION)

„Weißt du, was das Gemeine daran ist? Dass man sich in dem Moment nicht geschützt und geführt fühlt, sondern einfach wie ein absoluter Versager, der nix auf die Reihe kriegt", diese Nachricht habe ich meiner Freundin nach ein paar äußerst ereignisreichen Tagen geschickt.


BEGINNEN WIR VON VORNE:

Seit Monaten war ich energetisch komplett ausgebrannt - und ich meine damit nicht dieses leichte Erschöpftsein, das man mit einem freien Wochenende wieder ausgleichen kann - sondern eine tiefe, zähe Müdigkeit, die sich schleichend nicht nur in meinem Inneren, sondern auch ganz konkret in meinem Körper festgesetzt hatte. Es fiel mir schwer aufzustehen, Termine wahrzunehmen kostete mich unverhältnismäßig viel Kraft und egal, was ich tat, es fühlte sich einfach nicht mehr richtig an, nicht mehr stimmig, als würde ich permanent gegen etwas Unsichtbares ankämpfen.

 

Und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, wollte ich mich aus diesem Zustand wieder herausholen.

 

Also meldete ich mich für ein Event an, das mich sowohl privat als auch beruflich interessierte, eines von der Sorte, bei dem man das Gefühl hat, es könnte etwas bewegen oder zumindest einen Impuls setzen. Seit Tagen freute ich mich darauf, alles war organisiert, gebucht und bis ins kleinste Detail geplant, und die Hinfahrt war für einen Freitag angesetzt.

Am Freitagmorgen allerdings meldete sich dieses Gefühl, das ich nur zu gut kenne, dieses innere Rumoren, diese Unruhe, die sich bei mir durchaus bis zu echter Angst steigern kann, ein Gefühl mit einer sehr klaren Botschaft, die nicht laut, aber unmissverständlich ist und sagt: „Lass es sein. Tu es nicht.“


Dieses Gefühl ist mir vertraut, und dennoch beginne ich trotz jahrelanger Erfahrung immer wieder dieselbe innere Diskussion, rede mir ein, dass es doch auch einfach Aufregung sein könnte oder Angst, weil ich meine Komfortzone verlasse, und ignoriere damit genau das, was sich eigentlich schon längst eindeutig anfühlt.

Woraufhin sich mein Geistiges Team, das Universum, mein Schutzengel (nenn es, wie es für dich stimmig ist) eingeschaltet hat und den nächsten Schritt eingeleitet hat (der mir übrigens auch sehr bekannt ist): Meinen Körper wurde gebeten, dass er mich ausknockt. Er hat es hervorragend gemacht – wie immer. Endlich habe ich also nachgegeben und beschlossen erst am nächsten Tag zu fahren. Dem Hotel Bescheid zu geben, dass ich erst später anreisen werde, schien mir vernünftig. Allerdings nur um festzustellen, dass es dieses Hotel vermutlich gar nicht gibt.

Am Freitagnachmittag konnte ich darüber sogar lachen und war im Nachhinein sehr froh über meine gute Anbindung, die mich vor einer äußerst fragwürdigen Übernachtungssituation bewahrt hatte.


DER NÄCHSTE TAG:

Am Samstagmorgen begann ich also erneut, voller Elan meine Sachen zu packen, diesmal vorbereitet auf alle Eventualitäten - notfalls hätte ich sogar im Auto schlafen können. Kaum war das Auto fertig beladen, meldete sich dieses Gefühl erneut und ich denke, du kannst dir gut vorstellen, was ich tat. Genau. Ich ignorierte es. Und dachte mir noch: „Wenn ich da wirklich nicht hin soll, lässt sich mein Geistiges Team sicher etwas anderes einfallen, um es mir noch einmal begreiflich zu machen.“ Gesagt. Getan.

Keine 10 Minuten später begann mein Auto sehr interessante Geräusche von sich zu geben, auf der Autobahn, mitten im Überholvorgang. Du kannst dir sicher vorstellen, wie begeistert ich davon war? Überhaupt nicht. Ich akzeptierte (oder kapitulierte – ich bin mir nicht ganz sicher), fuhr von der Autobahn und über die Landstraße (denn bei langsamer Fahrt gab es diese Geräusche nicht) wieder über 1,5 Stunden zurück nach Hause.

Wieder zuhause war ich wütend auf mich selbst, gefangen in Grübeleien und Zweifeln, bis mir irgendwann klar wurde, dass es absolut keinen Sinn hatte, weiter mit mir selbst oder dem Universum zu diskutieren.


Niemand wusste, dass ich Zuhause war, also konnte ich mich ebenso gut auf der Couch verkriechen, mich ablenken und für einen Moment aus allem aussteigen.

Ich schaltete den Fernseher ein und blieb bei einem Film hängen, in dem es um einen Autor ging, der Studierende unterrichtete, und irgendetwas an ihm und an den Fragen, die er den Studierenden stellte, ließ mich nicht mehr los. Es arbeitete in mir, ganz leise, bis dieser Gedanke auftauchte, unscheinbar und gleichzeitig glasklar: Warum schreibst du nicht einfach mal wieder?

 

Am nächsten Tag stand ich auf und tat genau das. Ich begann, endlich wieder Blogartikel zu schreiben, fing an, Buchideen aufzuschreiben, ohne Anspruch auf Perfektion, ohne Plan, einfach aus dem Moment heraus und während ich schrieb, spürte ich, wie nach und nach etwas in mir zurückkehrte, wie Energie, Kraft und Klarheit langsam wieder ihren Weg zu mir fanden.


Eigentlich könnte die Geschichte hier enden, doch das wäre doch zu einfach, oder?


EIN PAAR TAGE SPÄTER:

Mein Auto kam genau rechtzeitig für eine weitere terminbedingte Reise aus der Werkstatt zurück, wobei man mir bei Rückgabe des Autos erklärte, dass ich von Glück reden könne, denn es habe ein ernstzunehmendes Problem mit den Bremsen gegeben und weiterzufahren wäre keine gute Idee gewesen.

Gemeinsam mit meinem Freund trug ich also mein ganzes Gepäck zum Auto (das wohlgemerkt gerade vollständig instandgesetzt aus der Werkstatt kam und wenige Stunden zuvor noch einwandfrei funktionierte). Nun ließ es sich jedoch weder aufsperren noch starten (und nein, es lag nicht an der Schlüsselbatterie, wir wechselten sie mehrfach, ohne Erfolg).


Erneut sagte ich also alle Termine ab, verkroch mich wieder auf der Couch, fragte mich ernsthaft, was bei mir eigentlich nicht stimmte. Schaltete dann, fast schon resigniert, wieder den Fernseher ein. Ein Tanzfilm lief und wieder bewegte sich etwas in mir, eine Erinnerung an einen meiner Lieblingstanzfilme aus meiner Jugend, Step Up 3, und gleichzeitig die Erkenntnis, dass Tanzen in vielen Realitäten, die ich als Weltenwanderer bereise, eine zentrale Rolle spielt.


WELTENWANDERER - ERKLÄRUNG:

andere Realitäten und Bewusstseinsebenen, bewusst betreten, erfahren und erleben


Wenn Tanzen dort immer so wichtig für mich ist (und in meiner Kindheit und Jugend auch hier für mich war) – warum habe ich dem aktuell in meinem Leben keinen Platz gegeben?

 

Ich schaute anschließend also direkt Step Up 3 und erinnerte mich daran, dass ich diese Charaktere des Films ja schon von früher aus der Zwischenwelt kannte. Also lud ich sie wieder zu mir in diese Zwischenwelt ein.


ZWISCHENWELT-ERKLÄRUNG:

eine Realitätsebene, die eine Verbindung schafft, zwischen dieser Realität und allen anderen existierenden Realitäten – eine Art Begegnungszone, wenn du es so nennen willst – vielleicht wie ein Zoom-Meeting-Raum in unserer Welt


Sie kamen, waren überrascht und auch ein wenig irritiert darüber, was aus der energiegeladenen Chrissie von damals geworden war, und ja, Wahrheit tut manchmal weh 😉. Sie beschlossen, mir zu helfen und so begann ein kleines zwischenweltliches Tanztraining, das sich nach und nach auch in dieser Welt ausdrückte.


Mit jedem Schritt, jeder Bewegung, jeder bewussten Einladung kam meine Energie zurück.


CHARAKTERE AUS FILMEN, SERIEN & BÜCHERN - ERKLÄRUNG:

Was genau diese Kontakte sind, kann sehr unterschiedlich verstanden werden, je nachdem, in welchem Modell oder Weltbild du unterwegs bist: Für manche sind es innere Bilder, für andere energetische Begleiter oder kreative Archetypen...und letztlich geht es weniger um die Bezeichnung als darum, etwas zu finden, das sich für dich stimmig anfühlt.


WAS SICH DADURCH IN MEINEM LEBEN VERÄNDERT HAT:

Ich hatte über 20 angefangene Bücher und keines davon beendet, innerhalb von 7 Tagen schrieb ich ein komplettes Buchskript, das sich aktuell in der Korrektur befindet. Mein Alltag hat sich komplett verändert, ich stehe früh auf, ganz ohne Wecker, freue mich auf den Tag, habe Kraft, Energie und gute Laune, und mir ist klar geworden, dass kreativer Ausdruck für mich kein Hobby ist, das einen Platz am Rande meines Lebens einnimmt, sondern eine essentielle Lebensenergiequelle, die viel mehr Raum einnehmen darf in meinem Alltag.

 

P. S. Das Geld für die Buchung des Hotels, das es eigentlich gar nicht gab, habe ich übrigens später zurückerhalten 😉


FRAGEN & REFLEXIONSIMPULSE FÜR DICH:

  • Wo in deinem Leben führst du noch innere Diskussionen, obwohl die Antwort längst da ist?

  • Was würde passieren, wenn du deiner inneren Führung einen Schritt früher vertrauen würdest?

  • Wie kommuniziert das Universum/dein Geistiges Team mit dir?

  • Und ganz ehrlich: Welche magischen Momente hast du schon erlebt, in denen genau deine Form der Magie aktiv wurde?

 

VON HERZEN

CHRISSIE




1 Kommentar


ALEX
07. Feb.

Diese Geschichte ist so krass und sie zeigt einfach wieder einmal, dass deine Intuition und deine Gefühl- und Energiewahrnehmung was ganz besonderes sind und einen großen Teil deiner Magie ausmachen.

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